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Schneller Guss: Warum ausgerechnet jetzt 3D-Sanddruck entdecken?

3D-Sanddruck schafft Flexibilität in der Gussteilbeschaffung, wo früher keine war. Mal schnell eine Kleinserie vor der Großserie einschieben, während die Modelle gebaut werden? Einen Lieferengpass überbrücken? Ein selten benötigtes Gussteil nur bestellen, wenn es tatsächlich gebraucht wird? Mit Printed Castings alles kein Problem.
Seit mindestens 10 Jahren ist Sanddruck zur Direktherstellung von Formen ein Thema in der Gießereibranche. In dieser Zeit haben sich Spezialanbieter für 3D-Sanddrucker im Market etabliert, die Kosten der sandgedruckten Form sind enorm gesunken.

Vorreiter unter den Lohngießereien haben in Sanddrucker investiert und sowohl das Verfahren selbst als auch den Bestellvorgang verfeinert. Die Lieferkettenprobleme und Engpässe der letzten Jahre haben diese Entwicklung weiter beschleunigt.

Das Ergebnis: Es ist heute einfacher denn je, Printed Castings auszuprobieren und sich mit den Vorteilen vertraut zu machen. Agiler produzieren, Risiken kontrollieren – die Eigenschaften des 3D-Drucks machen den Bezug von Gussteilen auf einen Schlag leichtfüßiger.

Schluss mit sinnloser Lagerhaltung

Der 3D-Sanddruck ist ein hochgradig responsiver, digitaler Prozess. Statt Werkstücke oder Holzmodelle kostspielig und platzeinnehmend zu lagern, um schnell Zugang zu benötigten Gussteilen zu haben, muss beim 3D-Sanddruck nur die CAD-Datei des Bauteils oder der Sandform vorgehalten werden. Die Form kann dann jederzeit „on Demand“ in beliebiger Stückzahl gedruckt und abgegossen werden – beim gleichen Anbieter wie beim letzten Mal oder bei jemand ganz anderem.

 

Wenn ein Teil nur ab und an in kleinen Stückzahlen benötigt wird, ist dieses „Digital Warehousing“, die digitale Lagerhaltung, viel effizienter und praktischer. Der Zusatzvorteil: Zwischendurch kann die Form oder das Bauteil auch leicht geändert oder optimiert werden.

Das Ass in Ärmel: Risiken abfedern

Strategisch eingesetzt, kann der 3D-Sanddruck Lieferketten geschmeidiger machen, Supply-Chain-Risiken abfedern, Aufträge und Projekte machbar machen, die sonst nicht möglich wären.

Verspätet sich eine Lieferung von Gussteilen aus Übersee, kann der 3D-Sanddruck einspringen, lokaler produzieren und damit die Produktion am Laufen halten. Kritische Teile können dazu zur Sicherheit vorab digitalisiert und als virtuelle Form vorgehalten werden. Gedruckt und abgegossen werden diese dann je nach lokaler Verfügbarkeit bei unterschiedlichen Anbietern und/oder Gießereien. Lieferengpässe können so agil kompensiert werden.

Der Zugewinn an Optionen macht es auch leichter, „ja“ zu sagen – zu Aufträgen, die früher terminlich unmöglich gewesen wären, weil die Vorlaufzeiten für Gussteile zu lang und Gießereikapazitäten nicht flexibel verfügbar waren.

Je komplexer, desto besser

Da beim 3D-Sanddruck weder Komplexität noch kleine Stückzahlen extra kosten, lassen sich Preise leichter abschätzen – auch ohne detaillierte Informationen zur Werkstückgeometrie.

Der durchweg digitale Prozess beschleunigt zudem die Angebotserstellung und das ‚Routen‘ durch die Gießerei. Liefertermine lassen sich besser vorhersagen.

Um sich mit dem Prozess vertraut zu machen bietet es sich an, Beispielbauteile anhand der Online-Kalkulatoren zur direkten Preisindikation und Lieferzeitberechnung einmal durchzuspielen und ein Gefühl für die Vorteile und Möglichkeiten zu bekommen. So findet sich schnell ein geeignetes erstes Projekt, um den 3D-Sanddruck risikofrei auszuprobieren und ihn dann strategisch einzusetzen.
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Der CastFast-Kalkulator gibt auf Basis von Eckdaten und/oder CAD-Datei einen Sofortpreis, Liefertermin und CO2-Fußabdruck an

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